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Samstag, 15. März 2008
...und der Verleger?
Samstag, 15. März 2008, 01:01
Der Verleger war ein alter, weiser Mann. Er kannte noch jemand, der im KZ war. Er hatte auch schon mal mit dem Günther Grass zusammen ein Essen eingenommen. Auch den Willy Brandt hat er noch als Kanzler erlebt. Jeden Sommer machte er, weil er ein mensch des Ausgleichs ist, dort Urlaub, wo auch Konrad Adenauer immer sommerfrischte.
Er hatte also schnon mehr erlebt als aufgeregte Prokuristen. Daher schenkte er diesem erst einmal reichlich ein. Und zwar vom Limoncello, den er immer in seinem Verlegerschrank stehen hatte. "Da gibts doch was Neues", sagte der Verleger. "Ich komm gerade nicht drauf. Aber das ist wie mit den Weckern. Also, wissen Sie, so wie die mt den Klappzahlen und die bei denen sich der Zeiger dreht.!
"Digidool!, warf der Prokurist ein. "Genau", antwortete der Verleger. "Ich wusste doch, warum ich Sie eingestellt habe: Sie sind ein intelligenter Mensch!" ...

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Samstag, 15. März 2008
Weiter gehts
Samstag, 15. März 2008, 00:52
...doch dann starben doch viele derer, die sich diese Frage dann nicht mehr stellen konnten. Sie waren ja tot und konnten daher weder eine Zeitung abonnieren, noch konnten sie die dort abgedruckten Anzeigen lesen. Das merkte auch der Prokurist der PZ. Er ging zu seinem verleger und sagte: Verleger, das wird ein böses Ende nehmen, bald liest uns keine mehr!

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Wassn des?
Samstag, 15. März 2008, 00:04
Es geht um die Provinzzeitung PZ in HR. Das liegt hinter dem großen Wald bei TH und ist mindestens 300 Kilometer von der nächsten Metropole entfernt. In HR werden, wie überall, vorwiegend die Todesanzeigen gelesen. Bin ich auch dabei? lautet täglich die bange Frage...

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